Plastische Chirurgie – Brust

Brustvergrößerung, Mammaaugmentation & Brusterschlaffung

Eine der häufigsten Schönheitsoperationen ist die Brustvergrößerung. Größe und Form der Brust definieren in unserer Gesellschaft die Weiblichkeit. Gründe für einen solchen Eingriff sind mannigfaltig: eine sehr klein angelegte Brust oder der grundsätzliche Wunsch nach einer vergrößerten Brust, Asymmetrien, leichte Erschlaffung nach dem Stillen oder einer Gewichtsabnahme.

Welche Technik hierbei angewendet wird, ob Einsatz von Silikonimplantaten oder Eigenfett, bezüglich Zugangsweg, Implantatlage bzw. Implantatart, ist sehr individuell. Entscheidend hierfür ist der Körperbau, die vorbestehende Brustform und Größe sowie nicht zuletzt die Wünsche der Patienten bezüglich des resultierenden Ergebnisses. In manchen Fällen kann es auch erforderlich sein, den Eingriff zu kombinieren, etwa mit einer Brustwarzenkorrektur oder einer Straffungsoperation.

Ein zwischenzeitlich verfügbares Hyaluronsäurepräparat zwecks Brustvergrößerung durch Injektionsbehandlung, ist derzeit aus Sischerheitsgründen in Deutschland nicht mehr zugelassen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Vergrößerung „für einen Tag“ durch Einspritzen von Kochsalzlösung, z.B. zu einem bestimmten Anlass. Das Ergebnis ist jedoch nicht dauerhaft.

Eine Vergrößerungsoperation mit Silikonimplantaten findet in der Regel in Vollnarkose statt. Teilweise, in Abhängigkeit von der angewandten Technik, sollte man eine Nacht in der Klinik bleiben. Auch die Dauer der Arbeitsunfähigkeit hängt von der angewandten Technik ab. Nach der Operation sollte für 6 Wochen ein spezieller Stütz-BH getragen werden.


Brustverkleinerung, Mammareduktionsplastik, Bruststraffung & Mastopexie

Eine erschlaffte Brust, ob voluminös oder klein, führt häufig bei Frauen zu einem gestörten Selbstwertgefühl. Gerade bei sehr großer Brust kommen auch körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen etc. hinzu.

Bei einer Bruststraffung wie auch einer Brustverkleinerung wird die Brustwarze wieder nach oben gesetzt. Während bei der Brustverkleinerung dann Drüsengewebe mit Haut entfernt wird, beschränkt sich die Entfernung von Gewebe im Rahmen der Straffung lediglich auf die Haut. Hierbei stehen, in Abhängigkeit von Brustform und Erschlaffungsgrad, unterschiedliche Techniken zur Verfügung. Dabei kann die resultierende Narbe lediglich um den Warzenvorhof verlaufen, einen nach unten führenden Steg beinhalten, bis zusätzlich eine Narbe in der Unterbrustfalte verbleiben. Welche Technik Anwendung erfährt, ist sehr individuell und abhängig vom Ausgangsbefund.

Es ist in manchen Fällen möglich, eine Bruststraffung mit einer Vergrößerung durch Implantate zu kombinieren.

Die Operation erfolgt in Teil- oder Vollnarkose. Sie sollten je nach Ausdehnung des Eingriffes anschließend ggf. eine Nacht in der Klinik verbringen. Es ist mit einer Arbeitsunfähigkeit von ca. 2 Wochen zu rechnen. Nach der Operation sollte ein spezieller Stütz-BH für 6 Wochen getragen werden.